
MKKD – Museum für Konkrete Kunst und Design
Das Museum für Konkrete Kunst und Design (MKKD) in Ingolstadt verbindet auf rund 5.188 m² moderne Ausstellungs-, Depot- und Besucherbereiche mit einer denkmalgeschützten Gießereihalle. Für die hohen Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz kommt das Lindab SmokeControlSystem zum Einsatz, das auch große Rauchmengen sicher abführen und sich in komplexe Gebäudegeometrien integrieren lässt. So entsteht eine leistungsfähige und normgerechte Entrauchungslösung, die Menschen, Fluchtwege und wertvolle Kulturgüter bestmöglich schützt.
MKKD Ingolstadt – leistungsstarke Entrauchung zum Schutz von Menschen, Fluchtwegen und wertvollen Kulturgütern.
Beim Museum für Konkrete Kunst und Design (MKKD) in Ingolstadt zeigt sich, wie entscheidend eine durchdachte Entrauchung gerade in kulturell sensiblen Gebäuden ist. Bis 2027 entsteht hier auf rund 5.188 m² Grundfläche ein neuer Kulturstandort, der moderne Ausstellungsbereiche, Depotflächen, Werkstätten und Besucherzonen mit einer denkmalgeschützten Gießereihalle verbindet. Diese besondere Kombination stellt hohe Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz. Neben Besucherinnen, Besuchern und Mitarbeitenden müssen im Ernstfall auch Kunstwerke, historische Dokumente und andere Kulturgüter geschützt werden. Mit dem Lindab SmokeControlSystem wurde dafür eine leistungsstarke und normgerechte Entrauchungslösung umgesetzt.
Das Projekt
Mit dem MKKD in Ingolstadt entsteht ein neuer Kulturstandort, der historische Industriearchitektur mit moderner Museumsnutzung verbindet. Auf rund 5.188 m² Grundfläche werden Ausstellungsflächen, Depotbereiche, Werkstätten und Besucherzonen in ein architektonisch anspruchsvolles Gesamtkonzept eingebunden. Besonders prägend ist die Verbindung zur denkmalgeschützten Gießereihalle, die große Raumvolumen und spezielle bauliche Gegebenheiten mit sich bringt. Für den vorbeugenden Brandschutz war deshalb eine Entrauchungslösung gefragt, die hohe Luftmengen sicher abführen kann und sich gleichzeitig in die komplexe Gebäudestruktur integrieren lässt.
Die Herausforderung
In Museen geht die größte Gefahr im Brandfall oft nicht allein vom Feuer, sondern vor allem vom Rauch aus. Er breitet sich schnell aus, erschwert die Orientierung und kann Flucht- und Rettungswege innerhalb kurzer Zeit unpassierbar machen. Im MKKD kommen dazu die Anforderungen einer weitläufigen Hallenarchitektur, die Einbindung einer denkmalgeschützten Bausubstanz sowie der Schutz empfindlicher Kulturgüter. Gleichzeitig mussten große Rauchmengen zuverlässig abgeführt werden, damit Einsatzkräfte möglichst lange handlungsfähig bleiben und Besucherinnen sowie Besucher sicher evakuiert werden können. Gefordert war also eine leistungsfähige, normgerechte und planungssichere Entrauchungslösung.
Die Lösung
Für die Entrauchung des MKKD kommt das Lindab SmokeControlSystem zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein vollständig geprüftes und CE-konformes Komplettsystem für die kontrollierte Ableitung von Rauch und Brandgasen. Das System umfasst Leitungen, Formteile, Klappen und Zubehör und ermöglicht damit eine durchgängige, abgestimmte Lösung aus einer Hand.
Gerade bei Projekten wie dem MKKD ist das ein großer Vorteil. Die Gebäudestruktur kombiniert moderne Museumsflächen mit einer historischen Gießereihalle und damit mit sehr unterschiedlichen räumlichen Anforderungen. In weitläufigen Hallenbereichen müssen im Brandfall große Rauchmengen schnell und gezielt abgeführt werden. Gleichzeitig müssen Flucht- und Rettungswege möglichst lange nutzbar bleiben, damit Besucherinnen, Besucher und Mitarbeitende das Gebäude sicher verlassen können und die Feuerwehr unter möglichst guten Bedingungen arbeiten kann.
Ein besonderer Vorteil des Lindab SmokeControlSystems liegt in seiner Eignung für große Dimensionen. Während viele Systeme bei Standardgrößen enden, ist das Lindab System auch für Übergrößen klassifiziert:
- rund bis Ø 1.600 mm
- rechteckig bis 2.500 × 1.250 mm
- projektabhängig sogar bis 2.500 × 2.500 mm
Diese Leistungsfähigkeit ist insbesondere in Museums- und Hallenprojekten wichtig, in denen große Luftmengen abgeführt werden müssen. Dadurch lassen sich auch komplexe Raumgeometrien zuverlässig entrauchen, ohne auf provisorische oder uneinheitliche Sonderlösungen ausweichen zu müssen.
Hinzu kommt die hohe Planungs- und Genehmigungssicherheit. Ein vollständig klassifiziertes System schafft eine belastbare Grundlage für die Auslegung und Abstimmung mit allen Projektbeteiligten. Das erleichtert die rechtssichere Planung und bietet zugleich mehr Gestaltungsfreiheit bei anspruchsvollen architektonischen Situationen.
Das MKKD zeigt damit sehr anschaulich, welchen Beitrag moderne Entrauchungssysteme im Kulturbau leisten: Sie schützen Menschen, erhalten Fluchtmöglichkeiten, unterstützen die Einsatzkräfte und tragen zugleich dazu bei, wertvolle Kunst- und Kulturgüter im Ernstfall bestmöglich zu sichern.
Die Umsetzung
Die Umsetzung im MKKD erfolgte unter den besonderen Rahmenbedingungen eines anspruchsvollen Museumsbaus mit historischer Hallenstruktur. Die Entrauchungsleitungen wurden so integriert, dass sie große Luftmengen sicher abführen können und zugleich in die baulichen Gegebenheiten der Halle passen. Besonders wichtig war dabei die Auslegung der Leitungsführung für die weitläufigen Raumvolumen sowie die sichere Einbindung der groß dimensionierten Komponenten. Das Lindab SmokeControlSystem bot hierfür eine abgestimmte Komplettlösung mit hoher Planungs- und Ausführungssicherheit – von den Leitungen über Formteile bis hin zu den erforderlichen Brandschutz- und Entrauchungskomponenten.
Ergebnis: Das Projekt MKKD zeigt, wie sich moderne Entrauchungssysteme auch in architektonisch und brandschutztechnisch anspruchsvollen Museumsbauten sicher einsetzen lassen. Mit dem Lindab SmokeControlSystem entstand eine leistungsfähige, normgerechte und planungssichere Lösung, die große Rauchmengen zuverlässig abführen kann. So werden Menschen, Fluchtwege und wertvolle Kulturgüter bestmöglich geschützt – selbst in komplexen Hallenstrukturen.
Der Lindab-Experte
Steffen Hackert - Projektmanager im Lindab Solution Center und Spezialist für Lindab ITsolutions
Er wurde 1970 in Heilbronn, Baden-Württemberg, geboren und arbeitet seit über 20 Jahren im Bereich Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik.
Als staatlich gepr. Techniker – Fachrichtung Heizungs- und Klimatechnik, Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister und Techn. Betriebswirt (IHK) hat er viele Kenntnisse in verschiedenen Handwerksbetrieben und Ingenieurbüros erlangen können. Seit 2015 arbeitet er bei der Lindab GmbH und übernahm im Sommer 2016 die Leitung des Bereiches Lindab ITsolutions und Project-Support.
Seine Kenntnisse über die Lindab Auslegungswerkzeuge in Verbindung mit seinen praktischen Berufserfahrungen gibt er gern in Seminaren an die Kunden weiter.
Foto im Header: Lm 1909 / Wikimedia Commons – CC BY-SA 4.0



